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Was Geld wirklich ist! - Die 3 Funktionen des Geldes

Was Geld wirklich ist! - Die 3 Funktionen des Geldes

Diese Basics musst du über Geld wissen!

Ist Geld für dich ein abstraktes, nicht greifbares Thema?

Möchtest mehr Geld verdienen oder besser mit deinem Geld umgehen können?

Dann lies diesen Artikel, denn hier erfährst du was Geld wirklich ist und wie es funktioniert.


 

Deshalb musst du die Funktion von Geld verstehen

Wissen funktioniert immer gleich. Es gibt übergeordnete Gesetze, auf denen sich alles Weitere aufbaut. Wenn du diese Gesetze verstehst ist das super, denn dann erklärt sich der Rest meistens von selbst. Verstehst du sie allerdings nicht, könnte es sein, dass auch der Rest keinen Sinn ergibt.

Wenn du die Funktion von Geld verstehst, wirst du automatisch besser damit umgehen und auch mehr verdienen. Denn du weißt genau, wo du ansetzen musst.

 

Das erste Gesetz des Geldes

Was ist Geld überhaupt?

„Geld ist jedes vom Staat beglaubigte und zur Verfügung stehende Zahlungsmittel“

Geld ist also alles, womit du offiziell zahlen kannst. Ob Münzen, Geldscheine oder Banknoten, all diesen Papierfetzen hat der Staat einen Wert zugesprochen, der offensichtlich größer ist als der des tatsächlichen Materials.

Hier ist schon das erste Gesetz des Geldes.

Geld = Wert

 

Darüber hinaus hat Geld 3 zentrale Funktionen. Welche diese sind und wie du sie für dich anwendest zeige ich dir jetzt.

 

Die Geschichte des Geldes

Zuerst aber zur Geschichte. Diese zeigt nämlich wie unverzichtbar Geld ist.

Handel wurde schon immer betrieben, denn es bietet die Möglichkeit der Arbeitsteilung. Niemand kann schließlich Bäcker, Arzt, Architekt usw. gleichzeitig sein.

Nun könnte man ein paar Brote gegen einen Arztbesuch tauschen, doch was macht ein Bäcker, wenn er ein Haus kaufen möchte? Und was macht der Architekt vor allem mit dem ganzen Brot?

Man brauchte also etwas, das als Tauschmittel diente und verwendete zum Beispiel Steine. Diese sind allerdings unhandlich und auch nicht gleichmäßig teilbar. Deshalb war die erste richtige Form von Geld Münzen.

Ohne Geld wäre globaler Handel also überhaupt nicht möglich.

 

Die drei Funktionen des Geldes

In der Geschichte des Geldes sind eigentlich schon alle drei Funktionen des Geldes enthalten.

  1. Funktion: Rechenmittel
  2. Funktion: Tausch und Zahlungsmittel
  3. Funktion: Wertaufbewahrung

Aber wie werden diese Funktionen heute genutzt? Und wie hilft dir das beim Vermögensaufbau?

 

Geld als Rechenmittel

Mit genügend Geld kannst du dir heutzutage wirklich alles kaufen. Ob Essen, ein Auto oder Zahnpasta mit Bacon-Geschmack. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

All diese Produkte haben einen abstrakten Wert.

Mit unserem Geld kann man jeden beliebigen Wert darstellen, denn es ist portionierbar. Man kann damit jede Summe von einem Cent bis zu Milliarden errechnen.

Aber wer bestimmt den Preis, also den Wert von einem Produkt?

 

Angebot und Nachfrage

Den Preis eines Produktes bestimmt natürlich der Anbieter, aber würdest du ein Brot für 100€ kaufen? Wohl eher nicht.

Der Anbieter muss den Preis dem Wert des Produkts anpassen. Aber wer bestimmt den Wert?

Den Wert bestimmt der Markt, also wir, alle die Brot haben wollen, oder eben nicht haben wollen.

Welcher Preis angemessen ist, bestimmen Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, steigt auch der Preis für ein Produkt.

Für uns heißt das konkret: Wenn wir unser Produkt oder unsere Dienstleistung zu einem hohen Preis verkaufen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass viele Leute es haben wollen.

Es muss ihnen einen Nutzen bringen, und den aktuellen Interessen einer Zielgruppe entsprechen. Sonst bleibt die Nachfrage gering.

Wenn du also mehr Geld verdienen willst, dann musst du deine Produkte, Dienstleistungen oder dich selbst so wertvoll machen, dass Menschen dazu bereit sind, dir eine Menge Geld dafür zu bezahlen.

 

Geld als Tausch- und Zahlungsmittel

Geld ist wie ein Gutschein. Du bekommst es von deinem Arbeitgeber oder Kunden und kannst es gegen etwas anderes eintauschen.

 

So nutzt du die Funktion von Geld beim eigenen Einkauf

Für was du dein Geld ausgibst, ist natürlich deine Sache. Aber um bewusster zu konsumieren, ist es hilfreich, dir zu überlegen was das Produkt dir selbst Wert ist.

Angenommen du verdienst 20€ pro Stunde. Ist es dir also eine Stunde Arbeit Wert zum Beispiel ein neues T-Shirt für 20€ zu kaufen?

 

Werterhöhung im Angestelltenverhältnis

Dass du mehr Wert schaffen musst, um mehr Geld zu verdienen ist dir jetzt klar. Aber wie ist das in einem Angestelltenverhältnis möglich? Schließlich arbeitest du einfach nur deine Anzahl von Stunden…

Auch deine Zeit bekommt einen abstrakten Wert. Auch den kannst du allerdings erhöhen.

Du kannst schließlich 8 Stunden rumsitzen und nichts tun, oder 8 Stunden an dem Wert der Firma arbeiten.

Um deine Arbeitszeit besser zu nutzen und einen größeren Wert für deinen Arbeitgeber darzustellen, kannst du zum Beispiel dein Humankapital erhöhen.

Wie du mehr Gehalt bekommst, zeige ich dir in dem Artikel: Wie du als Arbeitnehmer mehr Gehalt bekommst! - 6 goldene Regeln

 

Geld zur Wertaufbewahrung

Das Gute an Geld ist, dass es zeitunabhängig ist. Im Gegenteil zu Brot kannst du es ewig aufbewahren und es wird sicher nie schimmeln.

Dieses System funktioniert allerdings nur, wenn alle auf den Werterhalt vertrauen. Oder würdest du Geld als Lohn akzeptieren, wenn du wüsstest, dass du es nächste Woche nicht mehr ausgeben kannst?

Was das nun für dich heißt?

Auch du musst vertrauenswürdig sein. Deine Kunden oder dein Arbeitgeber muss sich darauf verlassen können, dass dein Produkt oder deine Arbeit auch dem Wert entspricht, den sie dafür zahlen.

Kurzfristig wirst du vielleicht auch mit betrügerischen Mitteln Geld verdienen können, aber langfristig wirst du damit wohl kaum Erfolg haben.

 

Warum du deinem Geld nicht zu sehr vertrauen solltest

Sicher hast du dir bei der dritten Funktion gedacht: „Das Geld behält seinen Wert doch gar nicht ewig!“

Richtig, Geld verliert mit der Zeit an Wert. Das nennt man Inflation.

Deshalb solltest du nicht darauf vertrauen, dass dein Geld immer seinen Wert behält. Wenn du es einfach nur sparst, wird es unweigerlich „weniger“.

Was du dagegen tun kannst?

Du kannst tatsächlich dafür sorgen, dass dein Geld nicht weniger wird, sondern mehr! Die Lösung: Investieren.

Indem du dein Geld in Vermögenswerte wie Aktien oder Immobilien investierst erschafft es vermeidlich wie von selbst Wert. Wie das geht?

Beispiel: Du investierst dein Geld in Netflix-Aktien. Netflix kann mit deinem Geld jetzt neue Filme und Serien produzieren und erschaffen so neuen Wert. Für deine Hilfe geben sie dir eine Dividende zurück bzw. der Aktienwert steigt.

Für Menschen, die sich nicht zu sehr mit Aktien und der Börse auseinander setzen möchten, sind ETF´s sehr gut geeignet. Wie einfach es ist, in diese ETF´s schon ab 25 Euro monatlich zu investieren, zeige ich dir in diesem Video.

 

Geld = Wert

Wie du sicher schon gemerkt hast, habe ich sehr oft das Wort „Wert“ benutzt. Das ist, was Geld tatsächlich darstellt. Es ist weder gut, noch schlecht, sondern beschreibt nur wie viel Wert ein Produkt oder eine Dienstleistung hat.

Wenn du dir also überlegst wie du mehr Geld verdienst, denke nicht an das Geld selbst, sondern an den Wert, den du erschaffst.

Wie könnest du deinen Mitmenschen das Leben erleichtern?

Wie kannst du die Abläufe in der Firma, in der du arbeitest, verbessern?

Welche Fähigkeiten hast du, die sonst niemand hat? Und wie kannst du sie einsetzen?

Was für ein Produkt wäre für dich eine Bereicherung?

 

Wenn du es schaffst, Antworten und Lösungen für diese Fragen zu finden, dann wirst du mit Sicherheit langfristig mehr Geld verdienen.

 

Hat dir dieser Artikel geholfen das System „Geld“ zu verstehen? Wie wirst du es umsetzen?

Hinterlasse einen Kommentar. Gerne auch mit Feedback, Wünschen und Anregungen.

 

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