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So stellst du deinen Finanzplan auf

So stellst du deinen Finanzplan auf

 Schritt für Schritt Anleitung von einem Wunsch zu deinem perfekten Plan

Wo und wie soll ich anfangen mit dem Vermögensaufbau? Was ist der effektivste Weg mein Ziel zu erreichen? Was ist eigentlich mein finanzielles Ziel? Hier erfährst du in einer genauen Anleitung, wie du dein Ziel findest und den perfekten Finanzplan dazu aufstellst.

Die Macht eines klaren Ziels

Die meisten Menschen haben ihre Ziele noch nie klar formuliert.

Einer Harvard Studie zufolge erhöht allein das Nachdenken über dein finanzielles Ziel die Wahrscheinlichkeit, dieses zu erreichen um ein Vielfaches. Das Aufschreiben dieses Ziels erhöht die Wahrscheinlichkeit nochmals erheblich.

Mit einem schriftlich fixierten Ziel und einem handfesten Plan bist du dem finanziellen Erfolg also schon einen sehr großen Schritt näher.

 

Mit der SMART-Formel zu deinem perfekten Ziel

Wünsche hat jeder, sicher fallen dir da einige ein. Leider werden diese gerne mit Zielen verwechselt.

Einen einfachen Wunsch kann man leider noch nicht in einen Plan verwandeln. Den  brauchst du allerdings für finanziellen Erfolg.

Um ein Ziel zu formulieren, das auch wirklich umsetzbar ist, kannst du die SMART-Formel verwenden.

Jetzt bleibt nur noch dir Frage:  „Wofür steht SMART?“

 

S – wie spezifisch

„Irgendwann werde ich reich!“ „Später möchte ich mal finanziell frei sein.“

Sind dir solche Sätze auch mal durch den Kopf gegangen? Was hast du danach getan, um dem ein Stück näher zu kommen?

Solche Sätze klingen träumerisch, sind aber zu unkonkret. Das Gute: Du darfst träumen und sollst es auch!

Male dir genau aus was für eine Summe du besitzen wirst oder wie viel Rendite du monatlich erhalten möchtest. Sei dabei nur so spezifisch wie möglich.

Wie sollst du schließlich wissen, ob du dein Ziel erreicht hast, wenn du nicht mal weißt, was dein Ziel genau ist?

Beispiel: Du willst finanziell frei sein. Das heißt alle deine monatlichen Kosten sind passiv gedeckt, sodass du deine Zeit anderen Projekten widmen kannst, als deinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Wie viel brauchst du also eigentlich monatlich? Was bedeutet finanziell frei für dich?

Weiter geht’s mit der Messbarkeit…

 

M – wie messbar

Die Voraussetzung hierfür ist natürlich ein spezifisches Ziel.

Wenn du es messbar machst, kannst du zwischenzeitlich überprüfen, ob du auch wirklich auf dem richtigen Weg bist.

Wenn du dir ein finanzielles Ziel in Form einer einzelnen Summe setzt, ist die Messbarkeit glücklicherweise schon vorgegeben.

Zurück zu unserem Beispiel: Wenn dein Ziel ist finanziell frei zu sein und dir eine monatliche Rendite vorschwebt, wird es dir helfen das einmal genau durchzurechnen.

Wie viel Kapital brauchst du? In Aktien, Immobilien oder doch in Form eines eigenen Unternehmens? Wo stehst du jetzt gerade?

Zwei Methoden wie du dein benötigtes Kapital ausrechnest und deinen Weg zum eigenen Unternehmen planst, zeige ich dir gleich.

 

A – wie attraktiv

Wie sieht deine Motivation aus, wenn ich dir sage du kannst in 20 Jahren 10.000€ haben? Schlecht? Verständlich.

Hier gilt: „SKY IS THE LIMIT!“

Ein großes Ziel ist richtungsweisend und hilft dir in schweren Zeiten weiterzumachen und nicht die Motivation zu verlieren.

 

 „Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.“ – Friedrich Nietzsche

 

Selbst, wenn du ein großes Ziel nicht erreichst, hast du vermutlich mehr erreicht, als wenn du ein winziges übertroffen hättest.

Ob dein Ziel für dich attraktiv ist, entscheidest natürlich du. Beim Beispiel finanzielle Freiheit solltest du also überdenken, ob dein Ziel dich wirklich motiviert.

Kannst du vielleicht sogar viel mehr erreichen?

 

R – wie realistisch

Realistisch…ist das nicht das Gegenteil von attraktiv?

Klingt erstmal widersprüchlich, aber dieser Punkt bezieht sich vor allem auf deine Zwischenziele.

Wenn du diese gut erreichst, bleibt deine Motivation erhalten und du ertrinkst nicht in deinem eigenen Ehrgeiz.

Viele Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was sie in vielen Jahren erreichen können!

Denn langfristig ist kaum ein finanzielles Ziel unmöglich, solange man regelmäßig daran arbeitet.

Deshalb gilt: Kontinuierlich besser werden und deinem Ziel in kleinen Schritten näher kommen.

Beispiel: Wenn du dir als Ziel setzt innerhalb eines Jahres finanziell frei zu sein, könntest du mit der Umsetzung Schwierigkeiten bekommen.

Ob dein Ziel realistisch ist, bestimmt also vor allem der Zeitraum, was uns zum letzten Punkt führt…

 

T – wie terminiert

Um einen richtigen Finanzplan aufstellen zu können, musst du natürlich wissen bis wann du was erledigt haben musst. Der Zeitraum ist einer der wichtigsten Faktoren.

Ob du dein Ziel nun einen Tag früher oder später erreichst ist zwar egal, aber solltest du bei langfristigen Zielen mindestens das Jahr festlegen.

Das erzeugt Druck sofort anzufangen und auch durchzuhalten.

Für ein sehr großes Ziel, wie im Beispiel finanzielle Freiheit solltest du dir genug Zeit lassen. Wenn du beispielsweise ein Unternehmen aufbauen möchtest, gehört dazu auch eine persönliche Entwicklung.

 

So wird dein smartes Ziel zu einem Finanzplan

Du hast dein smartes Ziel formuliert und bist bereit loszulegen? Jetzt musst du nur noch wissen wo du anfängst, und was für einen Weg du einschlägst.

Um das herauszufinden, zeige ich dir zwei mögliche Methoden, um deinen Finanzplan aufzustellen.

 

Methode 1: Durchrechnen!

Diese Möglichkeit ist für alle, die es schwarz auf weiß wollen.

Schritt #1  Summe und Zeitraum festlegen

Schritt #2  Summe durch Anzahl der Monate teilen

Schritt #3  Was ist nötig, um diese Summe monatlich zu verdienen?

 

Beispiel: 

Du willst in 30 Jahren 360.000€ besitzen. Das sind 360 Monate und somit 1.000€ im Monat.

Klingt machbar, aber denk an die Attraktivität… berechnen wir das Ganze für eine Summe im Sinne finanzieller Freiheit von 3.600.000€. Dann sind das schon 10.000€ monatlich.

 Vielleicht hast du gemerkt, dass du durch reines Sparen nicht an dein Ziel kommst.

Du möchtest deinem finanziellen Ziel mithilfe von Investments näher kommen? Dann kannst du die Funktion RMZ in Excel verwenden um deine nötige Sparrate, inklusive Rendite, herauszufinden. Wie das geht, erkläre ich in diesem Video ab Minute 10:21.

Hier bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wie hoch die Investitionsbeträge jährlich sein müssen, damit du dein finanzielles Ziel im geplanten Zeitraum erreichst. Du wirst außerdem merken, dass es sich lohnt sofort anzufangen und nicht erst irgendwann!

 

Handlungsschritt 2: Zurückblicken!

Wenn dir jetzt klar ist, dass du für dein Vermögensziel mehr tun musst als Sparen und Investieren, solltest du dir die zweite Methode ansehen.

Denn auch deine Sparbeträge sind durch dein Einkommen limitiert und du musst vielleicht unternehmerisch tätig werden. Tatsächlich kannst du auch das in einem Finanzplan festhalten.

Schritt #1  Zeitstrahl über verbleibende Zeit anlegen

Schritt #2   Rückwärts denken

Schritt #3  Zwischenziele festlegen

 

Beispiel:

In 20 Jahren möchtest du 3.000.000€ besitzen. Deshalb willst du ein Unternehmen gründen und erfolgreich machen.

Für wie viel Geld wird dein Unternehmen nach 20 Jahren verkauft?

Wie viel Umsatz musst du jährlich machen?

Wie und wann findet die Gründung statt?

Welche Idee oder Innovation setzt du um?

Welche Bücher hast du gelesen?

So erhältst du deine persönliche Schritt für Schritt Anleitung, was du wann tun musst.

 

Welcher Finanzplan ist für wen geeignet?

Dein finanzielles Ziel liegt unter 1.000.000€? Du kannst durch reines Sparen oder passiv Investieren an dein Ziel kommen?

Für dich ist Methode 1 vollkommen ausreichend. Außerdem bekommst du hier ein Gefühl für Vermögen, Sparraten und den Zinseszins-Effekt.

 

Dein finanzielles Ziel übersteigt 1.000.000€ und du willst vielleicht sogar finanziell frei sein? Passiver Vermögensaufbau reicht dir nicht aus und du willst beruflich mehr erreichen?

Dann solltest du deinen Finanzplan mithilfe von Methode 2 erstellen. So weißt du genau, wo du anfangen musst und beschäftigst dich mit dem Weg, den du gehen willst. Da ein Zeitstrahl etwas schwammig ist, solltest du besonders darauf achten, auch die Zwischenziele so spezifisch wie möglich zu formulieren.

 

Der letzte und wichtigste Schritt deines Finanzplans

Egal, wie du dein Ziel setzt und deinen Finanzplan aufstellst, das wichtigste ist das Anfangen. Ein Finanzplan bringt schließlich nichts, wenn du ihn nicht umsetzt.

Mit einem genauen Plan erleichterst du dir allerdings den Anfang und du kannst gar nicht mehr anders, als sofort loszulegen.

 

 

Was ist dein finanzielles Ziel und wie willst du es erreichen? Wo fängst du an?

Hinterlasse einen Kommentar. Gerne auch mit Feedback, Wünschen und Anregungen.

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